Segelyacht BAVARIA 32 Cruiser – 2002
Unser Motto: Die Geschwindigkeit ist egal. Vorwärts ist vorwärts!

Ein Blick in die Buchten Kroatiens – und plötzlich war da eine Bavaria 32
Während wir mit unserer Motor-Sueños entspannt in den Buchten Kroatiens lagen, wanderten unsere Blicke immer wieder zu den Segelyachten vor Anker. Irgendetwas daran ließ uns nicht los. Wir fragten uns, wie viel Platz man auf so einem Boot wohl hat, wie es unter Deck aussieht und ob das Leben auf einer Segelyacht vielleicht auch etwas für uns wäre.
Irgendwann sagte Caro dann ganz beiläufig: „Du, ich habe da eine schöne Bavaria 32 gefunden – wäre das nichts für uns?“
Und ja, sie war wirklich toll: gepflegt, mit der richtigen Größe und preislich sogar noch in unserem eher fiktiven Budget. Trotzdem vergingen erst einmal ein paar Wochen, ohne dass etwas passierte. Bis Caro irgendwann noch einmal nachhakte: „Du, was ist denn jetzt? Wollen wir uns mal drum kümmern?“
Wie das bei uns eben manchmal so ist, vergingen wieder ein paar Wochen — bis ich schließlich am 23. Dezember doch zum Hörer griff, um den Eigner anzurufen und zu fragen, ob das Boot überhaupt noch zu haben sei.
Ab da nahm alles ziemlich schnell Fahrt auf
Das Boot war tatsächlich noch verfügbar. Für Anfang Januar war bereits ein weiterer Besichtigungstermin geplant, und es gab wohl auch schon kaufwillige Interessenten. Ich sagte dem Eigner deshalb ganz offen, dass wir natürlich nicht auf Verdacht nach Kroatien fahren würden, wenn am Ende schon alles entschieden wäre. Also fragte ich ihn, ob er ungefähr einschätzen könne, wie ernst es die anderen Interessenten meinten.
Nach ein wenig Fachsimpelei kam ihm dann eine gute Idee: Seine Liegeplatznachbarn würden am 29. und 30. Dezember vor Ort sein und könnten uns das Boot zeigen.
Gesagt, getan
Also fuhren wir am 29. Dezember nach Kroatien, schauten uns das Boot am 30. Dezember vormittags an, sagten direkt zu — und machten auf dem Rückweg noch einen Stopp beim Eigner in Bayern, wo wir das Boot schließlich kauften.
Die finale Übergabe fand dann im Februar statt — dann kam Corona!
Rückblickend war das mal wieder eine ganz typische Aktion für uns. So ähnlich lief es schließlich auch bei unseren bisherigen Booten: nicht ewig planen, sondern irgendwann einfach machen. Und genau so begann auch unser nächstes Kapitel auf dem Wasser.
Doch weil wir künftig noch „größere“ Pläne haben, sind wir gerade dabei, unsere derzeitige „kleine“ Sueños schweren Herzens zu verkaufen … Update folgt!