Kroatien 2024: Zwischen Traumbuchten und kulinarischen Highlights

Kroatien 2024: Zwischen Traumbuchten und kulinarischen Highlights

Unser Sommerurlaub 2024 war erneut ein echtes Highlight. Und obwohl wir viele der Buchten inzwischen schon gut kennen, fühlt es sich jedes Mal wieder besonders an. Sobald wir dort ankommen, sind Alltag und Termine ganz weit weg. Stattdessen zählen nur noch das Meer, die Sonne, das Boot und dieses wunderbare Gefühl von Freiheit. Genau diese Momente sind es, die für uns jeden Törn aufs Neue so besonders machen.

Vlašići – ruhig gelegen vor dem Velebit-Kanal

Und selbst wenn man meint, die schönsten Plätze bereits zu kennen, warten immer noch kleine Geheimtipps darauf, entdeckt zu werden.

Einer davon ist die Bucht von Vlašići, kurz vor der Durchfahrt in den Velebit-Kanal beim Paški most. Viele kennen sie kaum — vielleicht auch, weil der Velebit und die Bura bei so manchem für gehörigen Respekt sorgen. Umso schöner ist es, dort einen so ruhigen und entspannten Platz zu finden. Besonders schön: das Restaurant direkt an der Bucht, das nicht nur mit leckerer Küche, sondern auch mit einem traumhaften Ausblick punktet.

Vela Luka – lebendig am Tag, magisch am Abend

Ein weiterer Lieblingsort ist für uns die Bucht Vela Luka nahe Baška auf Krk. Tagsüber ist dort durch die Taxiboote aus Baška oft einiges los, denn viele Ausflügler werden morgens gebracht und am Abend wieder abgeholt. Das bringt zwar zeitweise etwas Unruhe in die Bucht, doch sobald wieder Ruhe einkehrt, entfaltet dieser Ort seinen ganzen Charme. Dann liegt die Bucht oft fast verlassen da, und man kann diesen besonderen Moment zwischen Meer, Bergen und Abendstimmung in aller Ruhe genießen. Die kleine Konoba am Strand macht den Aufenthalt perfekt – mit kleinen, leckeren Gerichten und einem Ausblick, den man so schnell nicht vergisst.

Svetojanj – unsere Mondbucht auf Pag

Ein ganz besonderes Highlight ist für uns immer wieder die Bucht Svetojanj unterhalb der Ruine Utvrda Svetojanj auf der Insel Pag. Ihre karge, beinahe mondartige Landschaft hat ihr bei uns schnell den Namen „Mondbucht“ eingebracht – und wer einmal dort war, versteht sofort warum.

Tagsüber teilen sich oft noch einige kleinere Motorboote aus den umliegenden Dörfern diesen besonderen Platz. Doch am späten Nachmittag, meist ab etwa 17 Uhr, wird es spürbar ruhiger — und genau dann beginnt der eigentliche Zauber dieser Bucht.

Besonders bei Vollmond entfaltet Svetojanj eine fast magische Stimmung. Die stille, raue Landschaft, das helle Licht und die einsame Kulisse schaffen eine Atmosphäre, die man kaum in Worte fassen kann. Nur das gelegentliche Blöken einiger Schafe erinnert daran, dass man noch immer auf Pag und nicht längst auf einem anderen Planeten ist.

Das Ankern kann dort, gerade mit größeren Booten, durchaus etwas anspruchsvoller sein. Deshalb ist die Bucht für uns ohnehin nur bei wirklich guten und stabilen Wetterbedingungen ein Ziel. Sobald Bura angesagt ist, wäre sie für uns definitiv tabu.

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